Mittwoch, 28. September 2016

Hochbeet Impressionen Sommer bis Herbst und Tomatensalat im Glas



Mein Hochbeet. Ein Traum, der die ersten Sommerwochen im Regen versank. Ich habe leider überhaupt keinen grünen Daumen, obwohl ich Pflanzen und Kräuter, Gewürze und Gemüse sehr liebe. Mein Wolkenmann sagt immer bei mir geht alles ein, was sich Pflanze nennt, hmpff. 



Wenn man dieses regnerische Wetter von Mai bis fast August bedenkt, habe ich mein Hochbeet trotzdem gut hinbekommen. Mein Ziel, einen grünen Innenhof zu gestalten und viele Gewürze zu ernten, habe ich erreicht. 


Die Tomatenpflanzen sind jetzt erst so richtig am wachsen, es hängen sehr viele grüne Tomaten am Strauch. Aber wahrscheinlich bleiben die größtenteils auch grün, die Kraft der Herbstsonne wird wohl nicht mehr reichen, um noch die Rest-Ernte in rot einzuholen. Macht aber nix. Mit der Tomatenernte dieses Jahr bin ich zufrieden. Und sollten die Tomaten grün bleiben, dann finde ich ein Rezept dafür.


Die Kapuzinerkresse an den Rand der Hochbeete zu pflanzen war eigentlich eine gute Idee. Nur fanden die den Regen gar nicht gut. Ich konnte gerade mal 3 Blüten ernten, der Rest ging im Regen unter und verfaulte, heuuuuuul


Die Melonenpflanze war von mir als Gag gedacht. Ich glaubte nicht daran, dass das was wird bei unserem Wetter. Aber eine konnte ich ernten, geschmeckt hat sie nach nix tzzzz. Die Pflanze an sich fand ich toll. So schön rankend, sehr schön anzusehen.


Salatgurke, eine Überraschung. Eine wunderschön rankende Pflanze, völlig problemlos und ich konnte 5 Gurken ernten. Sehr lecker haben sie geschmeckt. Die werden auf alle Fälle im nächsten Jahr wieder angebaut.


Die Stangenbohnen waren gut, allerdings mit wenig Ertrag, dafür haben sie schön die Wand abgedeckt, Ziel erreicht. Die angebauten Salate wurden alle nix, da sind die Schnecken drüber hergefallen, inklusive meinem geliebten Rucola. Und Paprika, Kohlrabi, Radieschen, rote Bete, Fenchel (das Grün war super, die Pflanze kam nicht) wurde alles nichts. Abgenagte Stängel, wenn ich diese Schnecke finde, dieses Mistvieh hmpfff.


Für die Kräuter hat sich alles gelohnt. Die wurden alle einfach traumhaft. Salbei, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Thymian, Majoran, Bohnenkraut etc. und eine wilde Kräutermischung, die ich als Samen einpflanzte, die wuchert immer noch wie verrückt



Die Tomatenernte habe ich zusammen mit Kräutern im Glas angerichtet. Salat im Glas, das hat was. Vor allem kann man es gut vorbereiten und im Kühlschrank bis zum Verzehr einige Stunden zwischen lagern, klappt super.




Tomatensalat im Glas

Frische Kräuter waschen, trocken tupfen und klein schneiden. Ein Dressing zubereiten aus Salz, Pfeffer, 1 EL weißen Balsamicoessig und 3 EL Olivenöl. Gut verquirlen. In einem Glas die Tomaten (kleingeschnitten oder Cocktaitomaten) zusammen mit den Kräutern stapeln und mit dem Dressing beträufeln. 

Falls jemand ein Rezept mit grünen Tomaten kennt, immer her damit ;)




Donnerstag, 22. September 2016

Mango-Lavendel-Chutney, Schollenfilet und Rucolasalat





Mango-Lavendel-Chutney. Das hört sich schon an, als würde man die letzten Sonnenstrahlen des Sommers damit einfangen. Und genau so schmeckt es auch.

Ich habe auf dem Wochenmarkt eine wunderschöne Flugmango entdeckt. Die sind zwar teuer, aber sie schmecken auch bedeutend aromatischer und fruchtiger als die Mangos, wie sie in den Supermärkten angeboten werden. Und dann musste ich natürlich auch etwas besonderes daraus zaubern. Das hat die Mango verdient, jawoll.

Da ich auf dem Markt auch nie an dem Fischwagen vorbeikomme, ohne etwas zu kaufen und Rucola liebe ich ja sowieso, standen die Zutaten schon mal fest. Chutney mag ich eigentlich nicht so gerne, aber ich wollte es mit der Mango mal versuchen in der Hoffnung, das wird was und schmeckt auch.

Und wie meistens, wenn man es gar nicht erwartet, es war sehr sehr lecker. Schmeckte so richtig nach Sommer und nach mehr Meer ;)



Mango-Lavendel-Chutney

1 rote Zwiebel schälen, vierteln und in Scheiben schneiden.
1 EL Olivenöl in einem Kochtopf erhitzen und die Zwiebelscheiben drin anschwitzen.
1 TL braunen Zucker dazu und karamellisieren lassen.
1 daumengroßes Stück frischen Ingwer schälen, kleinschneiden und dazu geben.
Kurz dünsten lassen und mit 1 Schuß Himbeeressig ablöschen. Den Essig verkochen lassen.
1 Mango schälen, klein schneiden und mit 1 EL Lavendelblüten und 1 EL Lavendelhonig dazu geben.
Einköcheln lassen, bis die Mango etwas weich ist (ca. 1-2 Minuten, das geht ganz schnell). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch heiß in ein Gefäß mit luftdichtem Deckel abfüllen (Marmeladenglas o.ä.). Hält sich im Kühlschrank ca. 1 Woche.



Dazu gab es Schollenfilet gebraten. Dazu das Filet leicht mehlieren und in einer beschichteten Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Salzen und pfeffern, etwas Butter und einen Schuss Zitronensaft in die Pfanne geben und das Filet nochmals kurz durchschwenken.



Für den Rucolasalat ein Dressing zubereiten aus Salz, Pfeffer, 1 EL Dijonsenf, 1 EL Zitronensaft und 3 EL Olivenöl. Alles mit einem Schneebesen cremig verquirlen. Den Rucolasalat mit dem Dressing vermischen und mit dem Fisch und dem Mango-Lavendel-Chutney servieren. 

Wir hatten am Wochenende Gäste und zur Vorspeise habe ich das Mango-Lavendel-Chutney serviert mit Rucolasalat und überbackenem Ziegenkäse. Zum Reinlegen gut. Das Mango-Lavendel-Chutney hat perfekt zu dem Ziegenkäse gepasst. Das Rezept für Rocolasalat mit überbackenem Ziegenkäse findet ihr hier. Für das Dressing habe ich passend zum Mango-Lavendel-Chutney Himbeeressig verwendet. 



Sonntag, 4. September 2016

Wasser ist nicht gleich Wasser, Vegane Küchenparty mit Staatlich Fachingen und Veganer Rote Bete Stampf mit gebratenen Pfifferlingen



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Wasser ist lebensnotwendig für unseren Körper. Mindestens 1,5 Liter soll man täglich trinken. Und damit habe ich ein Problem. Ich mag kein Wasser und keinen Tee und keine süßen Getränke. Da der Körper aber Wasser unbedingt braucht, kämpfe ich jeden Tag Glas für Glas runter. Bisher, jetzt nicht mehr. Es hat nämlich "Klick" gemacht in meinem Kopf. Wie das kam? Das kam so:



Staatlich Fachingen veranstaltete eine Vegane Küchenparty und ich war als Foodblogger eingeladen. Da trafen dann zwei Faktoren aufeinander, die so gar nicht meins sind: Wasser und Veganes Essen. Aber ich bin ja sehr neugierig und lerne gerne dazu. Außerdem schadet es nie, sich gesünder und besser zu ernähren und ein paar Tipps und Trick zu erfahren, wie man tierische Lebensmittel ersetzen kann.



Das Wasser von Staatlich Fachingen kannte ich von Restaurantbesuchen. Dass man das Wasser auch als Endverbraucher kaufen kann war mir gar nicht bewusst. Wieder zu Hause habe ich direkt am nächsten Tag einen Kasten Staatl. Fachingen gekauft. Und jetzt trinke ich jeden Tag 1 Flasche, jaja ich weiss, 2 wären besser aber ich fange ja erst an mit dem Wassergenuss. 

Überzeugt hat mich, dass dieses Wasser ein Heilwasser ist -und das schon seit 1742-. Es wird direkt aus der Quelle gewonnen. Für das "Staatl. Fachingen Premium-Mineralwasser Medium" wird Kohlensäure zugeführt, sodass ein prickelndes Mineralwasser entsteht. "Durch den hohen Anteil an Mineralstoffen wie Magnesium und Calcium sowie das natürlich hohe Hydrogencarbonat-Plus werden die täglich entstehenden Nährstoffverluste im Körper ausgeglichen und die Säure-Basen-Balance reguliert". Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Das Staatl. Fachingen Premium-Mineralwasser wirkt der Übersäuerung des Körpers entgegen, kann Sodbrennen beseitigen und macht schöne Haut. 

Und die Flasche sieht auf dem Tisch gut aus. Sie ist aus Glas (byebye Plastikflasche, das ist für mich auch noch ein Grund für das Wasser) im Facettenschliff gearbeitet und die Flaschenform ist angelehnt an eine Bordeaux-Flasche aus dem 19. Jahrhundert. Sehr sehr edel.



Und jetzt zur Veganen Küchenparty. Staatl. Fachingen hat das 5. Kochbuch der Reihe "Natürlich besser kochen" vorgestellt. Dafür konnten Blogger vegane Rezepte einreichen aus denen einige ausgewählt und zu einem schönen Kochbuch zusammengestellt wurden. Für jedes eingereichte Rezept spendete Staatl. Fachingen 10 Euro an den Verein "Rettet das Huhn e.V." Der Verein rettet Hühner aus Eierfarmen und vermittelt sie an Privatleute. Das Buch könnt ihr hier bestellen und mehr Infos zu "Rettet das Huhn" gibt es hier.










So jetzt gibt es endlich was zu Essen ;) Mit Rezepten aus dem 5. Staatl. Fachingen Kochbuch "Natürlich besser Kochen" haben die eingeladenen Foodblogger mit dem Spitzenkoch und Experten für gesunde Ernährung Björn Moschinski ein veganes Menue zubereitet.



Und das war das vegane 3-Gänge-Menue



Deftiger Sauerkrautstrudel mit geräuchertem Tofu und Brezel-Salat



Gebratenes Bohnenfilet mit Gemüseallerlei und buntem Gemüse-Stampf



Rübliküchlein mit erfrischender Zitronenmousse

Ich habe einiges an Informationen aus diesem Event mitgenommen, unter anderem welche Produkte man als veganen Ersatz für tierische Produkte verwenden kann. Aber eines weiß ich ganz genau: Veganer werde ich nie. Dazu liebe ich zu sehr Eier, Käse und auch Fleisch. Aber das muss ich ja auch nicht, ab und zu ein tierisches Produkt auszutauschen, das ist ja auch schon sehr lobenswert (auf die Schulter klopf) und das zeige ich euch in den nächsten Posts ab und zu.

Und damit ihr mir hier nicht verhungert, habe ich in Anlehnung an das Hauptgericht der Veganen Küchenparty ein schnelles veganes Essen gekocht


Veganer Rote Bete Stampf mit gebratenen Pfifferlingen



Für 2 Personen

3 mittelgroße Kartoffeln mit Schale gar kochen. Abgießen, abdampfen lassen und schälen. In eine Schüssel geben und zerstampfen. 1 rote Bete (fertig gekocht gekauft) klein schneiden und dazu geben. Sojasahne erhitzen und untermischen bis ein Stampf entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm stellen.

1 Zwiebel halbieren, schälen und in dünne Streifen schneiden. 1 EL Pflanzenöl (oder 1 EL Ghee, wenn man vegetarisch kocht) in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Pfifferlinge dazu und braten bis sie gar sind. Alles zusammen anrichten.  

Fazit: Es war ein sehr schönes Event, bin jetzt im Wasser-Himmel, vegan ist nicht meins, nette Foodblogger kennengelernt (die Beiträge verlinke ich hier nach und nach) und gesunde alternative vegane Austauschprodukte für tierische Produkte kennengelernt.

Links zu den Posts der weiteren teilnehmenden Foodblogger

http://www.backtrinchen.de/vegan-kochen-mit-bjoern-moschinski-und-staatl-fachingen/

http://kochlloquium.blogspot.de/2016/09/vegane-kuchenparty-mit-staatl-fachingen.html

Danke für die Einladung zu diesem Event an Staatl. Fachingen. Der Post gibt meine eigene Meinung wieder und meine eigenen Fotos und Texte (außer die Texte mit " " entnommen aus der Imagebroschüre von Staatl. Fachingen) und war keine Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.