Dienstag, 6. Dezember 2016

Winterlicher Feldsalat mit Granatapfeldressing




Feldsalat ist für die Wolkenfee Family das non plus ultra im Herbst und Winter. Vor allem ich liebe diesen Salat. Er lässt sich so einfach variieren und passt immer. 

Als Vorspeise

Entenbrust mit Feldsalat Birne und Roquefort 

Scampis mediterranée mit Feldsalat

Forellenmousse mit Feldsalat


als Salatrezept

Feldsalat mit Speck-Waldpilz-Dressing

Feldsalat mit Walnussdressing und gegrillter Ziegenkäse-Birne

Feldsalat mit Kartoffeldressing

Als Vorspeise liebe ich die Kombination aus Feldsalat, Prosciutto, Parmesan und einem leckeren Dressing. 

Upps, ich korrigiere mich, denn heute, heute ist Nikolaus und deshalb gibt es die Edelversion des Käses, den *Grana Padano. Wer mehr wissen möchte und an dem Unterschied zwischen Parmesan und dem Grana Padano interessiert ist, der kann hier nachlesen.

Und Prosciutto ist auch nicht gleich Prosciutto, da entscheidet die Herkunft und die Verarbeitung, wie lecker er schmeckt. Hier könnt ihr näheres zum *Prosciutto die San Daniele nachlesen.


Und nun zum Rezept und zu meinem Granatapfeldrama. Boah, Granatapfel. Das ist für mich ein schreckliches Lebensmittel. Versaut die ganze Küche, schmeckt nach nix, wenn du drauf beisst kracht es so, dass du Panik bekommst, ob noch alle Zähne drin sind. Aaaber, ich bin ja Foodrezepte und Foodfoto anfällig. Und der momentane Hype ist ja Granatapfeldressing zu Wintersalat, Granatapfelkerne in Müsli, Bowls (auchsowashmpfff) usw. Da musste ich das dann auch mal ausprobieren, jawoll. Und, ne, ne, neeeeeee. Für mich schmecken diese Kerne nach nix. Aber, sie bringen auf Foodfotos für Salat und co das gewisse etwas. Rot, weihnachtliches rot, Nikolausrot.



Für mich passen Feldsalat, Dressing, Prosciutto di San Daniele, Grana Padano, Pinienkerne perfekt zusammen und es schmeckt super lecker. Die Granatapfelkerne o.k. kann man machen, muss man meiner Meinung nach aber nicht. Es sei denn, ihr gebt damit an.....ich kann Kerne aus Granatapfel rausholen ohne eine riesen Sauerei zu veranstalten. Oh echt, dann bitte melde dich, das Geheimnis will ich gerne wissen. Und jaaaaa, ich kenne den Trick unter Wasser. 



Winterlicher Feldsalat mit Granatapfeldressing

ohne Mengenangabe, verwendet so viele Zutaten, wie ihr möchtet

Den Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern.
Aus dem Granatapfel die Kerne auslösen (viel Spaß hehe)
Grana Padano mit einem Kartoffelschäler in feine Streifen hobeln.

In einer beschichteten Pfanne 2 klein geschnittene Schalotten in 4 EL gutem Olivenöl anschwitzen. Ca. 2 EL Pinienkerne dazugeben und goldbraun rösten. Mit soviel Olivenöl auffüllen, dass genug Dressing entsteht. Ich habe ca. 4 EL dazu gegeben. Kurz erwärmen und beiseite stellen.

Für das Salatdressing Salz, Pfeffer, 1 EL Dijonsenf, 1 EL weißen Balsamicoessig und eine Prise Zucker mit dem Schneebesen in einer Schüssel verquirlen. Die Pinienkern-Schalotten-Olivenöl-Mischung dazugeben und vermischen.

Den Feldsalat mit dem Dressing vermengen und auf Tellern verteilen. 
Mit Prosciutto di San Daniele in dünnen Scheiben, den Grana Padano Streifen und den Granatapfelkernen anrichten. 

Ich geh dann mal meine Flöte suchen. Die ist noch aus Kinderzeiten und wird nur in der Weihnachtszeit genutzt. Was das heißt könnt ihr euch vorstellen giggel. Ich spiele heute abend zum Nikolaus Weihnachtslieder und übe vorher nie. Da wir hier alle keine musikalischen Talente sind passt das schon ;) 



* prsample Beide Zutaten bekam ich als Produktsendung zum Testen zur Verfügung gestellt. Danke dafür. 

Donnerstag, 24. November 2016

Fischfilet Milanese und Spinatsalat, huch hier wird es italienisch



Italien ist nicht mein Urlaubsland. Keine Ahnung warum. Ich liebe die Toskana und Mailand und die Norditalienische Seenlandschaft drumrum. Aber so ein richtiger Italiener, was das Essen angeht, bin ich nicht. Da bin ich völligst der französischen Küche verfallen.


Trotzdem gibt es hier im Wolkenhaus mindestens 1x die Woche Pasta oder italienische Küche. Ich liebe Nudeln mit Sauce in allen Variationen. Und Parmesan, ohne Parmesan könnte ich gar nicht leben. Also hmmm, vielleicht bin ich doch mehr italienisch als ich glaube. Wer weiss :)


Und Parmesan kann in viele Rezepte hinein, wenn es nach mir geht. So auch in eine Panade für Fisch. Ausprobiert und für sehr lecker befunden. Und fürs Grüne gibt es noch einen Spinatsalat.


Fischfilet Milanese

abgewandelt aus Lust auf Genuss 8/9/16

2 Personen

300 g Kabeljau abwaschen, trocken tupfen, leicht salzen und in 4 EL Mehl wenden.

2 Eier, 30 g fein geriebenen Parmesan, 2 EL Semmelbrösel verrühren.

Fisch in der Ei-Parmesan-Mischung wenden und in 6 EL Semmelbrösel wälzen. Die Brösel leicht andrücken und in einer mit 4 EL Öl erhitzen Pfanne von beiden Seiten ca. 4 Minuten goldgelb anbraten.

Dazu gab es gebratene Pfifferlinge. Dafür 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und geputzte Pfifferlinge, klein geschnittene Schalotte und 1/2 Bund klein geschnittene Petersilie kurz garen lassen. Über den Fisch geben.

Für den Spinatsalat



Geputzten Babyspinat mit einem Dressing aus Saft 1/2 Zitrone, 4 EL Olivenöl, 1 EL Honig, 1 EL Kapern, Salz und Pfeffer vermischen.  

Und der aufmerksame Leser bemerkt, ich hinke den Rezepten nach Jahreszeiten etwas hinterher. Dass das Jahr aber auch so schnell vorbeigehen muss. Und jedes Jahr kommt es einem schneller vor. Man schafft es ja kaum noch auf den Lebenszug aufzuspringen tzzzzz. Das Rezept war aber so lecker, das quetsche ich jetzt einfach noch in die Adventszeit rein, ist ja fast noch Herbst, nech.








Dienstag, 15. November 2016

Weihnachtliche Crème brûlée mit Lebkuchengewürz, das Dessert für Heiligabend




Das Weihnachtsdessert an Heiligabend steht fest. Ja ihr habt richtig gelesen. Sonst bin ich in den weihnachtlichen Vorbereitungen immer zu spät dran. Irgendwie hat mich die letzten Jahre das Weihnachtsfieber vergessen. 

Und dieses Jahr kommt es Knall auf Fall über mich. Ähm, kam, ich habe unser Zuhause dekoriert, komplett fertig, Mitte November! Und....ich finds toll. So kann der 1. Advent beginnen ohne die Panik am Tag vorher: Was morgen ist schon 1. Dezember!!! Ich muss weihnachtlich dekorieren. Und kochen muss ich auch irgendwas in der Weihnachtszeit. Dieses Jahr ist alles anders. Geht doch ;)


Ein bisserl Schnee habe ich auch schon für euch gezaubert. (Photoshop sei Dank) Es hat zwar schon bei uns geschneit aber nur kurz und nicht fotogen. Der Schnee könnte sich ja mal wirklich anstrengen, null fotogen kommt der da vom Himmel runter.


Jaja, das ist nun zu viel, aber das Foto hat was giggel. Wenn man mal anfängt mit der Bildbearbeitung im Filtermodus dann kann man kaum aufhören. Eins hab ich noch. Bitte sehr:


So, jetzt hör ich mal auf mit diesem sinnlosen Gequatsche und verrate euch das Rezept, daaaaaaas weihnachtliche Dessert im Wolkenhaus für Heiligabend. Super am Tag vorher zubereiten. Also ein stressloses Weihnachtsdessert. Ich habe mein Lieblingsrezept von Lea Linster leicht abgewandelt und weihnachtlich veredelt. 



Weihnachtliche Crème brûlée

4 Portionen

400 g Sahne mit 140 ml Milch, 85 g Zucker, 2 TL Lebkuchengewürz und dem Mark einer Vanilleschote mit dem Schneebesen gut verrühren. 4 Eigelb unterrühren.

In 4 möglichst flache Förmchen füllen. Den Backofen mit Fettpfanne auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Förmchen auf die Fettpfanne stellen und soviel kochendes Wasser dazugeben, dass die Förmchen zu 2/3 im Wasser stehen.

Ca. 45 Minuten garen. Die Crème brûlée soll nicht mehr flüssig sein.

Abkühlen lassen und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, besser über Nacht. 

Vor dem Servieren je Förmchen ca. 3 EL braunen Zucker darauf verteilen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.

Und, wann fangt ihr an zu dekorieren?